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Spaziergänge in Illkirch-Graffenstaden

Vom Kanal zu den Seen, von den Forts zu den Parks: die schönsten Ausflüge in und um Illkirch-Graffenstaden.

Natur & Kulturerbe

Wo man in Illkirch-Graffenstaden spazieren geht

Illkirch-Graffenstaden bietet eine schöne Mischung aus Natur und Kulturerbe: die Ufer des Rhein-Rhône-Kanals, ein verschwundenes Schloss und seine Orangerie, ein Fort des Straßburger Festungsgürtels, zwei Badeseen, einen Tierpark und den großen Innovationspark.

Der Rhein-Rhône-Kanal in Illkirch-Graffenstaden

Rhein-Rhône-Kanal

Der Rhein-Rhône-Kanal durchquert Illkirch-Graffenstaden und säumt die Stadt über mehrere Kilometer. Sein flacher, schattiger Treidelpfad ist sehr beliebt zum Wandern, Radfahren und Joggen, zwischen Wasser und Natur. Er verläuft insbesondere entlang des Fort Uhrich, sodass sich Spaziergang und Kulturerbe verbinden lassen.

Schloss François-Joseph de Klinglin

Um 1730-1735 an der Stelle des ehemaligen Forts von Illhausen errichtet, war dieses Schloss das Werk des Architekten Jean-Pierre Pflug für François-Joseph de Klinglin (1686-1753), königlicher Schatzmeister in Straßburg. Er ließ eine Orangerie und einen großen Park am Ufer der Ill anlegen, geschmückt mit Statuen griechisch-römischer Götter von François Francin; die Gitter des Parks und der Treppe, angefertigt von Sigismond Falkenhauer, stehen unter Denkmalschutz.

Das Schloss wurde während der Revolution zerstört: Nur die Orangerie ist heute erhalten. Die Anlage steht seit 1970 unter Denkmalschutz.

Orientierungspunkt

Ehemaliges Schloss Klinglin — ca. 106 route de Lyon, 67400 Illkirch-Graffenstaden

Fort Uhrich

Zwischen 1873 und 1877 von den Deutschen unter dem Namen Fort Werder erbaut, gehört es zum Gürtel der 19 Forts, die zwischen 1872 und 1882 um Straßburg errichtet wurden. Südwestlich von Illkirch gelegen, säumt es das Westufer des Rhein-Rhône-Kanals. Für eine Belagerung ausgelegt, konnte es bis zu 700 Mann aufnehmen.

Nach dem Ersten Weltkrieg in Fort Uhrich umbenannt, diente es als Treibstofflager und dann als militärisches Gelände. 1980 von der Stadt Illkirch erworben, wurde sein Umfeld 2012 zu einem öffentlichen Park umgestaltet. Es ist das einzige Wassergraben-Fort des Gürtels, das noch der Öffentlichkeit zugänglich ist.

Golf

1935 vor den Toren Straßburgs gegründet, erstreckt sich der Golf Club de Strasbourg über mehr als 120 Hektar mit 27 Löchern, einer großen Driving Range und 4 Übungslöchern (überdachte und Rasen-Driving-Range, Putting Green, Bunker…).

Die Gemeinde beherbergt auch den Golf du Fort: einen kompakten 9-Loch-Par-30-Platz (2002 eröffnet), mit einer Driving Range mit 45 Plätzen (15 überdacht), einem Putting Green und zwei Annäherungsgreens.

Achard-See, Weiher der Hardt in Illkirch

Achard-See

Der Achard-See (Weiher der Hardt), aus ehemaligen Kiesgruben entstanden, ist ein beliebter Badeort im Süden von Illkirch-Graffenstaden. Das Baden wird im Sommer überwacht und von einem Sandstrand gesäumt.

Baden

Öffnung: Mitte Mai bis Ende Juni — Mi., Sa. und So. 13–19 Uhr; Juli-August — täglich 10–19 Uhr.

Baggersee in Illkirch

Baggersee

Der Baggersee ist einer der wichtigsten Badeorte der Eurométropole Straßburg. Nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, ist er mit dem Auto oder der Tram (etwa fünfzehn Minuten) leicht erreichbar. Sein großer Strand und das im Sommer überwachte Baden machen ihn bei schönem Wetter sehr beliebt.

Friedel-Park

Der Friedel-Park ist ein kostenloser, bewaldeter und schattiger Tierpark entlang der Ill (rue du Girlenhirsch), im Süden von Illkirch. Aus einer Schenkung der Familie Friedel an die Stadt im Jahr 1961 hervorgegangen, erhielt er 1984 seine erste Tieranlage.

Auf mehr als 2 Hektar kann man zahlreiche Tiere aus der Nähe erleben: Schafe, Ziegen, Esel, Ponys, Schweine, Kaninchen, Geflügel, Pfauen und Störche. Ein Steg führt zum Teich, entlang schattiger Wege — ein idealer Familienausflug.

Innovationspark

1983 gegründet, ist der Innovationspark von Illkirch der Technologiepark von Straßburg. Auf etwa 170 Hektar vereint er fast 8.000 Menschen, darunter rund tausend Forscher, sowie etwa hundert Hightech-Unternehmen und -Labore.

Er beherbergt führende Einrichtungen wie das IGBMC (Institut für Genetik und Molekular- und Zellbiologie), das Institut Clinique de la Souris, die École Supérieure de Biotechnologie de Strasbourg (ESBS), die Fakultät für Pharmazie und Télécom Physique Strasbourg.

Siehe auch: der Weihnachtsmarkt »